Virtuelle Abteilungssitzung – Verwaltung – bärenstark und bürgernah

Veröffentlicht am 22.06.2021 in Abteilung

Am 22. Juni 2021 trafen wir uns in der Abteilung zu unserer letzten Abteilungssitzung vor der Sommerpause. Dieses Mal ging es um das Thema bürgernahe Verwaltung. Zu Gast war unsere Pankower Spitzenkandidatin und Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje, die uns über die Pläne der SPD auf Bezirks und Landesebene informierte.

Ohne Verwaltung geht es nicht

Nahezu alle Berlinerinnen und Berliner haben schon einmal auf die eine oder andere Weise mit der Verwaltung zu tun gehabt. Die meisten Berichte zeichnen derzeit aber ein zwiespältiges Bild von der Berliner Verwaltung. Deshalb: Weg von eingestaubter, ineffizienter Bürokratie hin zu modernen Prozessen, die vom Servicegedanken für die Bürger geprägt sind - dahin will die SPD die Verwaltung bringen. „Dicke Bretter“, wie Rona uns berichtete, aber die hat einen Plan.

Mehr Schwung und Service in der Verwaltung

Was es für die Veränderung braucht, ist eine flexiblere Arbeitsweise der Verwaltung mit z.B. mobilen Kiezbüros. „Die Verwaltung muss zu den Bürgern und der Servicegedanke statt Amtsmentalität muss bei den Mitarbeitern stärker verankert werden“, sagt Rona. Positive Beispiele dafür gibt es in Hamburg oder München als vergleichbare städtische Verwaltungsstrukturen.  Das Umdenken muss mit einer deutlichen Kommunikation der praxisnahen Umsetzung innerhalb der Verwaltung begleitet werden. Hier braucht es Stadträte, die sich in Verwaltung und deren Rechtsgrundlagen grundlegend auskennen. Darum setzten wir uns in Pankow für einen begleitenden Verwaltungslehrgang auch bei politisch gewählten Stadträten ein.

Mehr Raum, mehr Digitalisierung und mehr Menschen

Um die Verwaltung effizienter zu machen, braucht es dringend einen digitalen Aufschwung. Die Ausstattung der Ämter im Bezirk ist derzeit noch miserabel. Das hat vor allem die Corona-Pandemie noch einmal deutlich gezeigt. So war es in den sog. Leistungsämtern im sozialen Bereich technisch kaum möglich ins Homeoffice zu gehen. Das soll sich ändern und das nicht nur mit neuer Technik, sondern auch mit der Sanierung der Verwaltungsgebäude. Diese befinden sich nämlich zum Teil noch in einem miserablen im Zustand. Parallel muss dabei auch das Anmieten neuer Räume für den Bezirk einfacher werden, denn die Bürgerämter platzen schon heute aus allen Nähten. Pankow ist eine vergleichbare Großstadt mit 400.000 Einwohnern– dafür braucht es viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wiederrum Platz und attraktive Arbeitsplätze benötigen.

Gleichzeitig berichtete Rona, dass die Auflösung des Personalmangels in der Pankower Verwaltung wegen des Gehaltsgefälles zwischen Bund, Land und Bezirk aber noch immer eine große Herausforderung ist. Hier setzen Rona und die SPD auf Nachwuchsgewinnung und auf bessere Bezahlung multiprofessioneller Teams. Natürlich braucht es bei der Beurteilung von Bewerbern, hier gerade auch bei Quereinsteigern, etwas mehr Mut in der Personalabteilung, doch auch erste Erfolge zeigen sich bereits.

Obwohl das Thema „Verwaltung“ den Ruf hat ein „trockenes“ Thema zu sein, war das Interesse der Abteilungsmitglieder:innen groß und es wurde intensiv diskutiert.

Im Bezirk und im Land hat die SPD auch beim Thema „Verwaltung“ den Finger in die Wunde gelegt. Denn wir wollen eine bärenstarke Verwaltung nah am Bürger. Deshalb am 26.09.2021 alle Stimmen für Rona und Franziska! Beide Stimmen: SPD!

 

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