Den Wirtschaftsstandort Pankow stärken

Veröffentlicht am 16.06.2011 in Wirtschaft

Pankower SPD-Politiker mit der Wirtschaft im Gespäch

Die Pankower SPD-Politiker Wolfgang Thierse, Torsten Schneider und Alex Lubawinski haben sich am Mittwochabend mit führenden Vertretern der Pankower Wirtschaft ausgetauscht.

Das Treffen fand auf Einladung des Wirtschaftskreises Pankow statt.

Ein wichtiges Thema war hierbei das erst kürzlich vorgelegte SPD-Wirtschaftspapier "Berliner Perspektiven von Arbeit bis Zukunft".

"Pankow ist der Berliner Bezirk mit dem größten Flächenentwicklungspotenzial", machte Wolfgang Thierse deutlich. Er hob die besondere Bedeutung des Standorts Buch hervor, dem im SPD-Wirtschaftskonzept eine zentrale Funktion zugewiesen werde.

Die Wirtschaftsvertreter fanden deutliche Worte zur Pankower Straßenbaupolitik: "Die Baumaßnahmen in Pankow dauern zu lange, sind unkoordiniert und werden fehlerhaft ausgeführt." Dies sei ein klarer Wettbewerbsnachteil: "Durch die überlange Dauer der Baumaßnahmen bleiben anliegenden Unternehmen die Kunden weg. Umsatzeinbrüche in ruinösem Ausmaß sind die Folge. Wer dafür im Bezirksamt die politische Verantwortung trägt, muss abgewählt werden."

Die Unternehmen begrüßten ausdrücklich die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofes Pankow. Sie sprachen sich wegen der angespannten Verkehrssituation im Pankower Zentrum für den Bau einer Entlastungsstraße südlich der Bahngleise entlang aus. "Die Pankower SPD unterstützt die Bemühungen des Eigentümers, transparent und ergebnisoffen mit den Pankowern gemeinsam zu planen", machte der Abgeordnete Torsten Schneider deutlich.

Weitere Schwerpunkte waren die Bildungspolitik und Überlegungen zur besseren Fachkräftequalifizierung. "Wer in die Bildung investiert, der investiert in die Zukunft", so Alex Lubawinski. Er unterstrich, dass das Leistungsprinzip für Lehrkräfte und Schüler nicht vernachlässigt werden dürfe. Die Unternehmen mahnten zudem eine engere und frühere Verzahnung von Schule und Wirtschaft an.


Weitere Infos: